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B. Bezug von Messgeräten: Kaufanbot und Anbot
für Miete
B.1. Wozu brauche ich
ein Messgerät?
B.2. Welches Messgerät
soll ich kaufen?
C. Messmethode und Messergebnisse
C.1. Messmethode
C.2. Messergebnisse
D. Abschirmungsprodukten für Hochfrequenz-Strahlung
D.1. Graphit-Dispersionsfarbe (für Wände
aller Art)
D.2. Elektrosmog-Schutzgitter (vor dem Fenster)
D.3. Abschirm-Folien (auf die Innenseite des
Fensters aufgeklebt)
D.4. Abschirm-Gewebe (hinter dem Fenster bzw.
der Wand oder Mauer)
E. Strahlungsarme Alternative zum Mobilfunk: Festnetztelefonie
_____________________________________________________________
Hier stellen wir Ihnen Produkte vor, mit denen
1) Mikrowellen(strahlung) im Mobilfunkfrequenzbereich messen kann,
z.B. Messgeräte, oder
2) mit denen man sich vor der Einwirkung von Mobilfunkwellen schützen
kann, z.B. Elektrosmog-Insektengitter, Abschirm-Vorhänge,
Abschirm-Folien
und Abschirm-Farben.
Dies soll den Kunden und Konsumenten helfen, sich wirksam gegen Elektrosmog
im Hochfrequenzbereich (HF-Bereich) zu schützen. Doch zunächst
eine Beschreibung der technischen und rechtlichen Ausgangslage am österr.
Mobilfunkmarkt.
A.1. Die künstlich geschaffene Belastung durch Mikrowellen im Mobilfunkbereich
Seit 1995 gibt es in Österreich Mobilfunk auf Basis der GSM-900 MHz Technologie (890 MHz - 960 MHz). Ab 1998 ist dann die kommerzielle Nutzung der DCS-1800 MHz Technologie (1710 MHz - 1880 MHz) dazugekommen und seit dem Jahr 2004 wird UMTS im Freuquenzbereich 1920 bis 2170 MHz kommerziell eingesetzt. Die genaue Verteilung der Funkfrequenzen auf die einzelnen Mobilfunkbetreiber finden Sie auf der Website der Regulierungsbehörde RTR.
In
Österreich gibt es zum Stand März 2004 rund 18.000
Sendemasten für Mobilfunkanlagen (Qu. www.fmk.at) mit geschätzten
50.000 Antennen. In der Bundeshauptstadt Wien gibt es alleine ca. 3.100
Sendemasten. Zur Eindämmung des Handymasten-Wildwuchses
soll in NÖ am 1.1.2006 das sogenannte Sendeanlagenabgabegesetz
in Kraft treten. Weiters werden derzeit in Österreich rund 8 Millionen
Mobilfunkgeräte (Handys) genutzt, die als Sende- und Empfangsanlagen
dienen. Die aktuellen Teilnehmerzahlen für öffentlichen Mobilfunk
finden Sie auf der Website der Regulierungsbehörde
RTR.
Exkurs: Die Verwendung von Frequenzen im Hochfrequenzbereich
Hochfrequente elektromagnetischen Feldern liegen im Frequenzbereich
von 10 Kilohertz bis 300.000 Megahertz. Der Hochfrequenzbereich liegt somit
in einem Wellenlängenbereich zwischen etwa einem Millimeter und
30.000 Meter.
| UKW - Österreich | 88 - 107 MHz |
| Flugfunk | 121 MHz |
| VHF - Fernsehsender Österreich | 196 - 217 MHz |
| Tetra | 380 - 400 MHz |
| Funkrufdienste | 465 MHz |
| UHF - Fernsehsender Österreich | 487 - 739 MHz |
| GSM-900 Mobilfunk | 890 MHz - 960 MHz |
| Transponderradare | 1.030 und 1.090 MHz |
| Flugsicherungsradare | 1.240 - 1.400 MHz |
| DCS-1800 Mobilfunk | 1.710 MHz - 1.880 MHz |
| DECT Schnurlostelefone | 1.880 MHz |
| UMTS Mobilfunk | 1.920 bis 2.170 MHz |
| Funk-LAN / Bluetooth | 2.400 - 2.484 MHz |
| Mikrowellenöfen | 2.450 MHz |
| Nahbereichs- und Rundsichtradare, zivile und militärische Flughäfen - Flugradare | 2.700 - 3.400 MHz (PM mit 600 - 1200 Hz) |
| WLL (Wireless local loop) | 3.410 - 3.594 MHz |
| WLAN (Wireless LAN) | 5.150 - 5.250 MHz |
| Trackingradare | 5.200 - 5.800 MHz |
| Weltradare | 5.625 - 10.500 MHz |
| Wetterradare (C-Band) | 5.000.- 6.000 MHz |
| Verkehrsradar, LKW-Maut, Telematik | 5.795 - 5.815 MHZ |
| Rollfeldradare | 9.100 - 9.200 MHz |
| Schiffsleitradare | 9.000-9.400 MHz |
| Schiffsradare, Hochsee- und Binnenschifffahrt | 2.700 - 3.400 MHz, 8.800 - 9.500 MHz |
| WLL 26 GHz | 24.549 - 26.061 MHz |
A.2. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Mobiltelefonie
Dass es gesundheitliche Folgewirkungen aufgrund der Dauereinwirkung bzw. bei Spitzenbelastung gibt, ist weitgehend unbestritten. Es ist eine Frage der Dosis und der Einwirkungsdauer, auch Expositionsdauer genannt. Die 24-Stunden Dauereinwirkung der Mobilfunkstrahlung auf den Menschen entsteht, da die Sender der Mobilfunkanlagen rund um die Uhr senden. Spitzenbelastung der Strahlung entsteht beim Telefonieren für die Dauer des Telefonates, Ein- und Ausschalten des Handys sowie beim SMS-Empfang für wenige Sekunden.
Mittlerweile gibt es auch immer mehr internationale Forschungsergebnisse, die dies untermauern. Sehr umstritten hingegen ist, ob gesundheitliche Schäden und echte Krankheiten kausal auf die Einwirkung von Mobilfunkwellen bzw. Elektrosmog auf die Menschen zurückzuführen sind und ab welcher Strahlungsenergie und Betsrahlungsdauer diese auftreten. Die Österreichische Ärztekammer warnt jedenfalls in einer Aussendung vom 30. Aug. 2005 vor den Langzeitfolgen von Handys, Schnurlostelefonen und Mobilfunksendeanlagen. Die Wiener Ärztekammer hat bereits am 5. Aug. 2005 vor dem übermäßigen Gebrauch - insbesondere bei Kindern - gewarnt, und Leitlinien zum sinnvollen Gebrauch von Handys herausgegeben.
Als mögliche gesundheitliche Folgewirkungen bzw. das mögliche
Krankheitsbild
der Dauerbelastung von Mobilfunkwellen (Elektrosmog) in Abhängigkeit
der Leistungflussdichte werden in der Literatur und Forschung genannt:
Kopfschmerzen, Hörstörungen -Rauschen - Tinitus, Schwindel,
Schlafstörungen, Müdigkeit, Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwierigkeiten,
häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Übelkeit,
EEG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen
im Blutbild, Leukemie, Hautmelanome, Gehirntumore, andere Krebsarten, Geburtsfehler.
Da praktische Ärzte bzw. Hausärzte das erst in den letzten Jahren immer öfter auftretende Krankheitsbild der Strahlungsbelastung durch Mobilfunk oft nicht (gleich) erkennen und diagnostizieren, werden zumeist nur die Symtome bekämpft (z.B. bei Schlafstörungen werden beispielsweise Schlafmittel verschrieben; bei Bluthochdruck beispielsweise Blutdruckmittel; bei Depressionen beispielsweise Anti-Depressiva; ...) Dies führt natürlich nicht zur Lösung des Problems der Betroffenen. Der Körper wird neben der Strahlungsbelastung dann auch noch mit Medikamenten belastet und dies kann die Lage des Betroffenen daher noch verschlechtern.
Exkurs:
Wer berufsbedingt in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen
arbeitet, wie zB. Hauseigentümer, Dachdecker, Spengler, Elektriker,
Fassadenarbeiter, Rauchfangkehrer, Maurer und Maler, der sollte die Sicherheitsinformation
der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) beherzigen.
Basisliteratur betreffend der gesundheitlichen Auswirkungen durch Mobilfunkstrahlung:
* Link-Sammlung über die wichtigsten Studien: http://www.kombas.ch/mffakten/mfstudienaz/index.html
* Reflex-Studie
2004 (ca 120 kB) wurde von der EU mit 2 Mio Euro und von der Regierung
der Schweiz mit 506.000 Euro finanziert: Nachweis von DNA-Strangbrüchen
und Zunahme der Chromosomenveränderung unter Strahlungsbelastung weit
unter den gesetzlichen Grenzwerte in einer "in-vitro Studie" erbracht;
Laufzeit der Studie Feb. 2000 bis Aug 2003.
* Naila
Studie 2004 (ca. 940 kB); 967 Patienten; Patientenunterlagen
von 1994-2004 Ergebnis: Das Risiko der Bevölkerung in Naila an einem
neuen Krebsleiden zu erkranken ist im Umkreis von 400 Metern um einen Sendemast
drei Mal so hoch, wie außerhalb liegende Wohnbereiche.
* Santini
Studie 2001: Untersucht wurden Personen, die in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen
leben. Sample: Gesamtheit 530 Fragebögen von Personen aus Frankreich;
In Hinsicht auf diese Ergebnisse und in Anwendung des Vorsorge-Prinzips,
wird empfohlen, Mobilfunk-Basisstationen nicht näher als 300 Meter
von Wohngebieten aufzustellen. Insbesonders gilt dies für physiologisch
empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Tagesstätten für Kinder,
Schulen, Altenheime und Krankenhäuser, ....
SANTINI R. et al. Symptoms experienced by users of digital cellular
phones : A study of a
French engineering school. Electro And Magnetobiology. 2001. (Sous
presse).
* Kundi Studie
2002: Erste Ergebnisse der Studie über Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen
auf Gesundheit und Wohlbefinden der Anrainer; Unter den verschiedenen Umwelteinwirkungen
wurden in Durchschnitt negative gesundheitliche Auswirkungen der Handymasten
nach dem Verkehrslärm an zweite Stelle gereiht; Herz-Kreislaufbeschwerden
zeigen einen Zusammenhang mit den gemessenen Feldstärken, der unabhängig
davon festgestellt werden kann, ob die Person Auswirkungen des Handy-Masten
befürchtet oder nicht.
* ECOLOG
Studie 2001: im Auftrag der T-Mobile; weist auf verschiedene
gesundheitliche Risiken (DNS-Brüche, Schäden an den Chromosomen,
Hinweise auf krebsfördernde Wirkung, Beeinflussung des zentralen Nervensystems,
Erhöhung der Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke, Beeinflussung
des Hormon- und Immunsystems) hin.
* Valencia
Studie 2002: Universität Valencia (Spanien) stellt Kopfschmerzen,
Angststörungen und Veränderungen im Nervensystem schon bei 500
Mikrowatt pro Quadratmeter fest: Die Studie wurde vom Gemeindeverband Ribera
Baixa in Auftrag gegeben.
* Spermienmotilität-Studie
2002: Einfluss elektromagnetischer Wellen auf die Spermienbeweglichkeit
wurde bei intensiven Gebrauch von GSM-Mobiltelefonen nachgewiesen; Bei
der Beratung von subfertilen Männern sollte darauf Bedacht genommen
werden.
* Murcia
Studie 2003: Untersucht wurde die Umgebung von DCS-1800 MHz Stationen;
Signifikanter Zusammenhang zwischen verschiedenen Symptomen, die als "Mikrowellenkrankheit"
bezeichnet werden und der Leistungsflussdichte der hochfrequenten Strahlung
einer Mobilfunk-Basisstation.
* Lilienfeldstudie: Bestrahlung
der US Botschaft in Moskau durch die Russen zwecks Erprobung von Mikrowellenwaffen
in den Jahren 1953 bis 1975; verwendete Frequenzen 600 MHz bis 9,5 GHz;
Feldstärke im Inneren 0,14V/m = 50 µW/m²; untersuchte Personenanzahl
4800, Referenzgruppe 7500; Todesursache: vorwiegend Krebs; Infektionskrankheiten
drei Mal höher. Qu: www.gigaherz.ch
* Autofahrer
Studie der Universität Utah: 18- bis 25-jährige Autofahrer,
fahren wie 70-jährige, wenn sie während der Fahrt mit dem Handy
telefonieren.
* Buch
von Robert C Karne: "Cellular Telephone Russian Roulette"; Vantage
Press New York; Der Autor war Forscher und Produktdesigner bei Motorola;
Er erkrankte selbst an einem Gehirntumor und ist eine Schlüsselfigur
in den laufenden Gerichtsprozessen gegen die Hersteller von Mobiltelefonen
und Mobilfunknetzen.
* Dr. Ulrich Warnke: Vortrag
(390 kB) beim 1.Bamberger Mobilfunk-Ärzte-Symposium 29.01.2005
* Dr. med. Gerd Oberfeld, Amt der Salzburger Landesregierung, Vortrag
(240 kB) beim 1.Bamberger Mobilfunk-Ärzte-Symposium 29.01.2005
* Univ. Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka; Wirkungsweise
von EMF auf biologische Systeme
* Hans-U Jakob: Wertverluste
bei Immobilien
* Amt der Salzburger Landesregierung: Elektrosmog
* sonstige Studien: Omega-News
* Dr. med. Gerd Oberfeld: Artikel in der Medical
Tribune 35/36 2005
* private Website von Univ. Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka: www.mikrowellensmog.info
* private Website von Dipl. Ing. Ralf Dieter Wölfle: www.ralf-woelfle.de
* private Website von Reinhard Rückemann 42389 Wuppertal, BRD:
www.risiko-elektrosmog.de
A.3. Die Richt-, Vorsorge- und Grenzwerte
Zunächst ist einmal festzustellen, dass es in Österreich keine gesetzliche Regelung zum Thema der Grenzwerte für die Exposition von Mobilfunkwellen gibt. Es gibt lediglich eine eine rechtlich unverbindliche Empfehlung des Rats der Europäischen Union vom 12. Juni 1999 (= Amtsblatt Nr. L 199 vom 30.07.1999: 1999/519/EG), eine rechtlich unverbindliche Vornorm des Vereins "Österreichisches Normungsinstitut" (= S1120) und einen Vorsorgewert der Salzburger Landessanitätsdirektion (= Salzburger Vorsorgewert). Im Allgemeinen handelt es sich dabei um die über 6 Minuten gemittelten Effektivwerte. Zu beachten ist, dass die Definition zur Interpretation der Grenz-, Richt- und Vorsorgewerte nicht in allen Regelungen eindeutig definiert ist (z.B. gemittelte Werte oder Spitzenwerte der generell gepulsten Werte? ).
Generell kann das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) zur Beurteilung von Schäden herangezogen werden. Demnach ist gemäß §1295 ABGB ein verschuldeter Schaden zu ersetzen. Wer sich ein gefährlichen Sache bedient, haftet für die damit verbundene Schäden.
Tabelle über die Richt-,
Vorsorge- und Grenzwerte:
| Leistungsflussdichte
in µW/m² |
Staat bzw. Bundesland |
| 1 µW/m² | Neuer Vorsorgewert in Salzburg seit Feb 2002: Innenräume |
| 10 µW/m² | Neuer Vorsorgewert in Salzburg seit Feb 2002: Außen bzw. Im Freien |
| 100 µW/m² | Automobilhersteller BMW-Grenzwert für BMW-Arbeitsplätze 2003 |
| 1.000 µW/m² | Alter Vorsorgewert in Salzburg 1998 bis Feb 2002; |
| 4.000 µW/m² | UdSSR (alt) |
| 10.000 µW/m² | Vorsorgewert Wien (2000); Kritische Anmerkung von "Die Grünen - Penzing" |
| 100.000 µW/m² | Vorsorgewert in der Schweiz (teilweise nur 45.000 µW/m²) |
| 100.000 µW/m² | Grenzwert in Polen |
| 100.000 µW/m² | Vorsorgewert in Italien 1998 |
| 100.000 µW/m² | Russland, China (Summe Hochfrequenzstrahlung) |
| 9.000.000 µW/m² | Grenzwert in Deutschland (26. BImSchV ) |
| 9.000.000 µW/m² | EU Ratsempfehlung 1999/519/EG, Amtsblatt L199/59-70; nicht rechtsverbindlich |
| 10.000.000 µW/m² | Vornorm ÖNORM S1120; nicht rechtsverbindlich; keine "Vorschrift" |
Umrechnungstabellen für die Umrechnung der Leistungsflussdichte S in Magnetische Flussdichte B, in die Magnetische Feldstärke H oder in die Elektrische Feldstärke E => bitte hier klicken
Exkurs zur WHO
(Weltgesundheitsorganisation) und der Schädlichkeit vom Rauchen:
"Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 50 Jahre gebraucht, um zuzugeben,
dass Rauchen gesundheitsschädigend ist. Dieselbe WHO hat nebenher
zusätzliche 30 Jahre gebraucht, um zuzugeben, dass Passivrauchen der
Gesundheit abträglich ist. Mit Dutzenden von ihr selbst finanzierten
wissenschaftlichen Gutachten hat es die Tabakindustrie verstanden, sich
jahrzehntelang vor jeglichen Schadenersatzforderungen zu schützen."
Link: Hans-U. Jakob. 6.7.05 www.gigaherz.ch/929
Was diese Grenzwerte regeln oder auch nicht regeln:
| Geregelt:................................................................ | Nicht geregelt:............................................ |
| * „thermische Effekte“ | *„athermische Effekte“ |
| * Kurzfristige, monokausale Effekte | * Schlaf-Wach-Rhythmus |
| * keine langfristigen und keine synergetischen Effekte | * Sinneszellen |
| * Erwärmung des Körpergewebes | * Nervensystem |
| * Immunsystem | |
| * Gehirnaktivität | |
| * Zellkommunikation |
Baubiologische Richtwerte
für den Schlafbereich (nach Gerd Oberfeld Mai 2004)
| Leistungsflussdichte in µW/m² | Auswirkung |
| 0,1 µW/m² | keine Anomalie |
| 0,1 - 5,0 µW/m² | schwache Anomalie |
| 5 - 100 µW/m² | starke Anomalie |
| > 100 µW/m² | extreme Anomalie |
Geschätzte Leser:
Bitte beurteilen Sie selbst, welchen Wert Sie für sich als Maßstab
heranziehen möchten. Die Physik und die gesundgeitlichen Auswirkungen
sind jedenfalls in allen Ländern gleich ! Den Unterschied macht die
Politik des jeweiligen Landes.
PS: Am besten geschützt sind offensichtlich die Salzburger :-)
B. Bezug von Messgeräten: Kaufanbot und Anbot für Miete
B.1. Wozu brauche ich ein Messgerät?
In Österreich werden sehr viele Messungen bezüglich der Wasser-, Boden- und Luftqualität von Behörden durchgeführt und es werden auch die Messergebnisse veröffentlicht. Ebenso werden fallweise Lärmmessungen durchgeführt. Leider gibt es kaum Messungen zum Thema Elektrosmog im Allgemeinen und der Hochfrequenz-Strahlung im Speziellen, insbesondere auch kaum im Bereich der Mobilfunkwellen. Dies mag daran liegen, dass die Strahlungsbelastung (Leistungsflussdichte) bzw. Belastung mit Elektrosmog örtlich sehr stark variiert (z.B. in Anhängigkeit von der Entfernung zum nächsten Handymasten) und sich auch stündlich signifikant ändert (z.B. in Abhängigkeit von der Verkehrsauslastung). Daher sind sehr viele Einzelmessungen notwendig. Weiters hängt die Strahlungsbelastung in Innenräumen noch von den Dämpfungswerten der Mauern eines Gebäudes und den Abschimungsmaßnahmen für die Wohnung bzw. für das Haus ab. Elektrosmog kann aber auch in den Räumen entstehen z.B. Basisstationen von DECT-Schnurlostelefonen, schlecht geschirmte Mikrowellenöfen und Bildschirmröhren.
Um allen Spekulationen ein Ende zu bereiten,
kann man selbst Messungen durchführen. Falls man die Messwerte für
spätere Gerichtsverfahren verwenden will, dann ist neben der Messung
mit einem sehr guten Messgerät, auch eine gute Dokumentation der Messwerte
und ein Zeuge unumgänglich.
Anwendungsbereich für eigene Messungen:
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog)
vor dem Kauf einer Immobilie zB Haus,
Eigentumswohnung,
Betriebsgelände
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog) vor der Errichtung eines neuen Sendemasten bzw. neuer Sendeantennen. Dies könnte für eventuell später stattfindende Schadenersatzklagen gegen die Mobilfunkbetreiber ein wichtiges Beweismaterial darstellen.
* Messung der Strahlungsbelastung (Elektrosmog) in den verschiedenen Räumen einer Wohnung oder eines Hauses zur Feststellung der Unterschiede der Strahlungsbelastung. Damit kann man feststellen, ob Abschirmungsmaßnahmen überhaupt notwendig sind. Die Messungen sind im Schlafzimmer und Kinderzimmer besonders empfehlenswert. Man kann beispielsweise das Bett umstellen und so die Strahlungsbelastung der Eltern und Kinder reduzieren.
* Messung vor und nach Abschirmungsmaßnahmen
um festzustellen, ob diese den gewünschten Effekt der Reduzierung
der Strahlungsbelastung erzielen. Nicht alle Materialen erfüllen den
versprochenen Effekt. Mangelhafte Produkte sollten dem Produzenten zurückgegeben
werden.
B.2. Welches Messgerät soll ich kaufen?
Für den privaten Bereich ist zweierlei zu beachten. Zunächst einmal ist es wichtig, dass das Messgerät eine hohe Verlässlichkeit und Qualität bietet. Dabei sind meist nur Summenmessungen der elektromagnetischen Wellen im Frequenzbereich 800 MHz - 2200 MHz notwendig. Weiters ist der Preis entscheidend.
Wien-konkret hat den Markt für Messgeräte im Hochfrequenzenbereich
recherchiert und empfiehlt hauptsächlich das Gerät der Firma
Gigahertz-Solutions
HF 58B. Dieses ist nach Herstellerangaben bereits gutachtentauglich
und hat trotzdem einen attraktiven Preis. Dieses Gerät schnitt auch
bei einem Vergleichstest
- durchgeführt vom Verband der deutschen Baubiologen - hervorragend
ab, auch wenn es Kritik am Vergleichstest gab. (Rahmenbedingungen
für den Test siehe LINK; Stellungnahme
von Gigahertz-Solutions). Wien-konkret verwendet dieses Gerät
selbst für eigene Messungen und hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
C. Messmethode und Messergebnisse:
Außenmessung (im Freien); Summenmessung der Leistungsflussdichte - gemessen in Mikrowatt je Quadratmeter - im Bereich 800 MHz bis 2500 MHz. Darunter fallen die Mobilfunkwellen der GSM-900 MHz, DCS-1800 MHz, UMTS und WLAN Technologie. iese Funkwellen werden von den Mobilfunkbetreiber über Antennen auf Sendemasten ("Handymasten", Mobilfunkmasten) in die Umgebung abgestrahlt.
Messgerät: HF-58B von der Firma Gigahertz-Solutions, BRD (nach Herstellerangaben ist dieses Meßgerät "gutachtentauglich". Die Grundgenauigkeit inklusive Linearitätsfehler (800 MHz bis 2.500 MHz, inkl. Antennenfehler) liegt bei +/- 4,5 dB.
Anmerkung zur Messungsdurchführung: Das Handmeßgerät
wurde inkl. dessen Richtantenne sowohl horizontal und vertikal ca. 1,30
Meter über dem Boden geschwenkt, als auch entlang der Meßrichtungsachse
gedreht, um ein Maximum des Spitzenwertes zu ermitteln. Über den gemessenen
Spitzenwert ist es möglich, Rückschlüsse auf die maximale
und andauernde Sendeleistung zu ziehen, die ein stationärer Mobilfunksender
bei Nutzung sämtlicher Funkkanäle abstrahlt. Das Drehen um die
Meßrichtungsachse bewirkt ein Verändern der Polarisationsrichtung.
Die orientierenden Messungen in den verschiedenen Gemeinden wurde von Hrn. Mag. Robert Marschall durchgeführt.
Hinweis:
Die Ergebnisse der orientierenden Messungen sind in Messprotokollen
dokumentiert und stehen nach der untenstehenden Tabelle zu Download bereit.
Diese Messprotokolle der orientierenden Messungen stellen kein Gutachten
dar.
Tipp:
Es wurde jeweils im Eingangsbereich des Messortes in ca. 1,30 Meter
über dem Boden gemessen. Je höher eine Wohnung / Büro über
dem Boden liegt, z.B. im 3. Stock eines Hauses, desto höher wird in
der Regel der Messwert sein und kann ein Vielfaches vom Messwert am Boden
betragen !
Hier nun die Top-Orte der Negativwertung:
(Dabei kommt jeder gemessene Ort zumindest 1 Mal mit dem ungünstigsten
Messwert vor; Derzeit wurden Gemeinden der Bundesländer Niederösterreich,
Steiermark, Tirol, Burgenland, Wien und Oberösterreich gemessen. Die
gesammelten Messwerte und Grafiken des Ortes => siehe Links unter der Tabelle)
| Gemeinde | genauer Messort | Datum | Anfangszeit | Endzeit... | Spitzenwert
bis µW/m² *) |
| Wien 1. Bezirk | Graben 20 Ecke Naglergasse | 11.8.06 | 17:42 | 17:45 | > 20000 |
| Wien 1. Bezirk | Graben Ecke Dorotheergasse | 11.8.06 | 17:15 | 17:20 | > 20000 |
| Tulln (NÖ) | Hauptplatz 7 | 4.7.06 | 18:10 | 18:15 | > 20000 |
| Neusiedl am See (B) | Seebad (bei den Kabinen) | 24.5.06 |
|
|
> 20000
|
| U2 U-Bahn (Wien) | Station Rathaus; Ri Schott hi | 9.6.06 |
|
|
19500
|
| Linz (OÖ) | Hauptplatz 15 / 16 | 22.11.05 | 16:14 | 16:20 | 19260 |
| Mörbisch (Brgld) | Seebad (zw Lokal u Seebühne) | 4.9.05 | 16:10 | 16:16 | 12830 |
| Mödling (NÖ) | Spitalskirche / Ratzhaus | 21.6.05 | 16:11 | 16:15 | 10920 |
| Podersdorf (Brgld) | Seestraße (geg. Amtshaus) | 25.4.06 |
|
|
10530
|
| U4 U-Bahn (Wien) | Station Meidling; Ri Hüttel hi | 9.6.06 |
|
|
10300
|
| Gmunden (OÖ) | Rathausplatz | 11.9.05 | 18:24 | 18:32 | 8900 |
| Biedermannsdorf (NÖ) | HLW-Schule | 13.7.05 | 16:51 | 16:54 | 8890 |
| Wr. Neudorf (NÖ) | Laxenburgerstraße 29 / 7 | 24.11.06 | 19:14 | 19:20 | 7360 |
| Klosterneuburg (NÖ) | Bahnhof: Klosterneub - Kierling | 4.8.05 | 14:43 | 14:49 | 7260 |
| Vösendorf (NÖ) | Pensionisten- u Pflegeheim | 13.7.05 | 16:06 | 16:09 | 7190 |
| Gablitz (NÖ) | Anton Haglg. 22 | 10.5.06 |
|
|
7120
|
| Baden (NÖ) | Volksschule 1 und 2 (gegenüber Stadtpfarrkirche) | 19.11.2007 | 12:36 | 12:37 | 6880 |
| 68806St. Michael (Stmk) | zw. Hauptschule u Friedhof | 14.6.05 | 8:34 | 8:40 | 6820 |
| Judenburg (Stmk) | Hauptplatz / Brunnen | 14.6.05 | 10:25 | 10:34 | 6770 |
| Wr. Neustadt (NÖ) | Kreis- und Landesgericht | 16.9.05 | 16:26 | 16:28 | 6510 |
| Pfarrkirchen (OÖ) | Otto-Harmerstr. 3 | 7.9.05 | 20:24 | 20:26 | 6420 |
| Frauenkirchen (Brgld) | Basilika Frauenkirchen | 13.8.05 | 17:49 | 17:53 | 6240 |
| Traun (OÖ) | Hotel Innviertlerhof | 11.9.05 | 21:24 | 21:30 | 5340 |
| Wien - 1230 | Zeleznyg. 1 Stg 5 (Wohnhaus) | 5.9.05 | 14:24 | 14:27 | 4280 |
| Perchtoldsdorf (NÖ) | Rathaus | 12.9.07 | 11:55 | 11:56 | 4200 |
| Korneuburg (NÖ) | Pestsäule beim Rathaus | 16.7.05 | 16:38 | 16:45 | 4010 |
| St. Michael (Stmk) | Rotes Kreuz | 14.6.05 | 8:04 | 8:09 | 3710 |
| Krems (NÖ) | FUZO, Obere Landstr. 19 | 8.10.05 | 18:35 | 18:42 | 3230 |
| Tulln (NÖ) | BH / Hauptplatz | 7.7.05 | 18:29 | 18:32 | 3190 |
| Altmünster (OÖ) | Gemeindeamt | 11.9.05 | 17:16 | 17:21 | 3130 |
| Schwechat (NÖ) | Mautner M Str. 11 (Braugasthof) | 19.9.05 | 16:10 | 16:15 | 3030 |
| Böheimkirchen (NÖ) | Industriegelände, Würthstr. 1 | 5.10.05 | 14:59 | 15:03 | 2770 |
| Langenlois (NÖ) | Bahnhof | 9.7.05 | 11:57 | 12:01 | 2570 |
| Andau (Brgld) | Gemeindeamt u Postamt | 14.8.05 | 12:20 | 12:22 | 2520 |
| Felixdorf (NÖ) | Friedhof | 21.6.05 | 18:50 | 18:53 | 2460 |
| St. Pölten (NÖ) | Landhausplatz / Klangturm | 7.9.05 | 11:42 | 11:51 | 2130 |
| Purkersdorf (NÖ) - alt | Postamt 3002 | 12.7.05 | 16:44 | 16:47 | 1840 |
| Gablitz (NÖ) - alt | A. Haglg / Kurzg | 8.6.05 | 17:04 | 17:10 | 1740 |
| Bruck a d Leitha (NÖ) | Altenheim (Marienheim) | 13.8.05 | 12:46 | 12:52 | 1660 |
| Perchtoldsdorf (NÖ) | Postamt 2380 | 20.6.05 | 16:21 | 16:24 | 1560 |
| Amstetten (NÖ) | FUZO Hauptplatz. 28 Brunnen | 7.9.05 | 14:55 | 14:58 | 1460 |
| Hollabrunn (NÖ) | Bahnhof | 23.7.05 | 18:33 | 18:36 | 1430 |
| St. Andrä (Brgld) | Post.at Partner | 14.8.05 | 13:18 | 13:20 | 1420 |
| Purkersdorf (NÖ) | Postamt 3002 | 17.10.05 | 11:05 | 11:10 | 1420 |
| Donnerskirchen (Brgld) | Bergkirche | 2.7.05 | 18:17 | 18:20 | 1390 |
| St. Michael (Stmk) | Postamt 8770 | 14.6.05 | 7:56 | 8:00 | 1390 |
| Leobersdorf (NÖ) | Schwimmbad / Wellness Oase | 23.7.05 | 10:05 | 10:20 | 1250 |
| Gross-Enzersdorf (NÖ) | Rathaus | 4.7.05 | 16:29 | 16:32 | 1190 |
| Purkersdorf (NÖ) | BG, BRG Purkersdorf | 12.7.05 | 16:52 | 16:55 | 1170 |
| Gross-Enzersdorf (NÖ) | Kirche | 4.7.05 | 16:41 | 16:45 | 1160 |
| Bad Vöslau (NÖ) | Gesundheitszentrum Hanuschg.1 | 23.7.05 | 10:42 | 10:45 | 1160 |
| Wörgl (T) | Bahnhof | 30.6.05 | 19:13 | 19:16 | 1060 |
| Deutsch-Wagram (NÖ) | Bahnhof | 27.6.05 | 19:08 | 19:12 | 990 |
| Mürzzuschlag Stmk) | Bahnhof | 14.6.05 | 19:24 | 19:30 | 930 |
| Brixen im Thale (T) | Campingplatz | 1.7.05 | 14:33 | 14:36 | 930 |
| Bruck a. d. Mur (Stmk) | Kornmesserhaus | 14.6.05 | 18:20 | 18:24 | 770 |
| Knittelfeld (Stmk) | Spital: LKH | 14.6.05 | 12:25 | 12:35 | 710 |
| Tullnerbach (NÖ) | Gemeindeamt, Postamt | 3.8.05 | 9:14 | 9:20 | 670 |
| Pörtschach (K) | Promenadenbad | 13.6.05 | 11:07 | 11:12 | 670 |
| Hagenbrunn (NÖ) | Volksschule, Kindergarten | 16.7.05 | 17:39 | 17:43 | 550 |
| Andrä-Wördern (NÖ) | Bahnhof | 4.8.05 | 19:00 | 19:02 | 530 |
| Melk (NÖ) | Bahnhof | 10.7.05 | 16:23 | 16:30 | 520 |
| Gänserndorf (NÖ) | Bahnhof | 12.8.05 | 10:43 | 10:46 | 440 |
| Pressbaum (NÖ) | Seniorenzentrum | 1.8.05 | 11:48 | 11:52 | 410 |
| Pamhagen (Brgld) | Kirche und Friedhof | 14.8.05 | 15:07 | 15:09 | 340 |
| Pfaffstätten (NÖ) | Franz Josef Str. 45; Sport U. | 23.11.05 | 15:02 | 15:05 | 290 |
| Neulengbach (NÖ) | Freibad (Parkplatz) | 1.8.05 | 16:01 | 16:07 | 240 |
| Apetlon (Brlgd) | Kirche | 14.8.05 | 15:48 | 15:50 | 220 |
| Sieghartskirchen (NÖ) | Kirche u Friedhof (Westeingang) | 1.8.05 | 18:21 | 18:23 | 210 |
| Rattenberg (T) | Innufer / Inngasse | 30.6.05 | 16:53 | 16:56 | 210 |
| Königstetten (NÖ) | Friedhof | 4.8.05 | 20:28 | 20:31 | 200 |
| Kundl (T) | Bahnhof | 30.6.05 | 18:40 | 18:43 | 148 |
| Leoben (Stmk) | Rathaus | 14.6.05 | 15:32 | 15:42 | 143 |
| Friesach (K) | Deutsch-Ordens Spital | 13.6.05 | 9:59 | 10:03 | 79 |
| Breitenfurt (NÖ) | Sportplatz / Rotes Kreuz | 3.8.05 | 16:30 | 16:33 | 71 |
| Illmitz (Brgld) | Seebad am Neusiedlersee | 14.8.05 | 19:15 | 19:18 | 64 |
| Mauerbach (NÖ) | Friedhof | 12.7.05 | 20:50 | 20:52 | 36 |
| Wolfsgraben (NÖ) | J. Huttererstr (Reit-Club) | 3.8.05 | 10:52 | 10:55 | 16 |
| Halbturn (Brgld) | Schloss Halbturn | 14.8.05 | 11:37 | 11:39 | 3 |
*) Spitzenwert der gepulsten Effektivwerte in Mikrowatt je Quadratmeter
Die "Leistungsflußdichte" ist die physikalische Größe
der Strahlungsstärke. Sie wird in der Einheit "Mikrowatt je Quadratmeter"
(µW/m²) gemessen.
Zur Erinnerung: Der Salzburger Vorsorgewert 2002 beträgt 10 µW/m² im Freien.
Die Messergebnisse von weiteren Orten werden wir in Kürze unter
www.schutz-vor-elektrosmog.at/messungen.htm
veröffentlichen. Wenn eine Gemeinde im Terminplan vorgezogen werden
will, dann bitte um Zusendung eines diesbezüglichen Emails.
D. Abschirmungsprodukten für Hochfrequenz-Strahlung
im
Bereich der Mobilfunkwellen (800 MHz - 2500 MHz)
Gegen Hochfrequenz-Strahlung (HF-Strahlung) kann man sich relativ leicht schützen. Diese geht meist von einer Mobilfunksendeanlage (Handymasten) aus. Sobald man festgestellt hat, dass man an seinem Wohnort (Wohnung, Einfamilienhaus, Gemeindebau, Hochhaus, Hütte, Zweitwohnsitz, Schrebergartenhaus, Camping-Zelt) oder im Büro einer hohen Strahlungsbelastung ausgesetzt ist, sollte man sich überlegen, wie man sich dagegen schützt.
Vorweg kann gesagt werden, dass die Mauern eines Hauses einen deutlichen Abschirmungseffekt gegen Hochfrequenzstrahlung darstellen. Die große Lücke in der Durchlässigkeit der HF-Strahlung stellen Fenster und Türen dar, insbesondere wenn sie aus Glas sind. Daher sollte jede Abschirmung zunächst einmal Fenster und Türen betreffen. siehe auch: http://www.schutz-vor-elektrosmog.at/abschirmungsprodukte.htm
Als Abschirmungsprodukte
für Wände kommen folgende Materialien in Frage:
* Abschirmfarbe,
Graphit-Dispersionsfarbe
Als Abschirmungsprodukte
für Fenster und Türen kommen folgende Materialen in Frage:
* Elektrosmogschutzgitter (vor dem Fenster); dient gleichzeitig dem
Insektenschutz
* Abschirm-Folien
(auf das Fenster aufgeklebt)
* Abschirm-Vorhänge
(hinter dem Fenster)
Diese Produkte unterscheiden sich aufgrund der verschiedenen Dämpfungswerte, Lichtdurchlässigkeitswerte, Farben, Veränderbarkeit, Montage und Preis.
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Die Abschirmungsprodukte im Detail:
D.1. Graphit-Dispersionsfarbe / Graphitfarbe / Grafitfarbe / Abschirmungsfarbe:
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben (HSF-54):
* elektrisch leitfähige Dispersionsfarbe
* extrem hohe Dämpfung im Bereich 0,8 - 18 GHz
* Dämpfung ca. 99,99% bei einlagiger,
dünner (mit 10qm / Liter) Verarbeitung
* Dämpfung ca. 99,999% bei einlagiger,
dicker (3 qm / Liter) Verarbeitung
* vollflächige Abschirmung (da kein Gewebe oder Gitter)
* Emissionsarm, lösemittelfrei, wasserdampfdurchlässig;
* keine Weichmacher
* Verarbeitung mit einer normalen Malerwalze
* zukunftssicher für neue, immer höhere Frequenzbänder
* Umweltfreundlich auf Basis von Kohlenstoffen; nicht oxidierend
* Haftung am Untergrund: Ideal auf Dispersionsfarben,
Rauhfasertapeten, Trockenplatten
* pH-Wert: 8
* Mindestfilmbildungstemperatur: 5 Grad Celsius
* Farbe schwarz (Diese kann mit anderen Farben übermalen werden)
* dient der Abschirmung von Wänden, Böden und Decken.
* unbedingt erden zur eigenen Sicherheit (Stromkabel wird unter der Farbe
angebohrt und FI-Schalter ist defekt) und zur Ableitung niederfrequenter
Ströme
Vorteile:
+ höchste und breitbandigste Dämpfungswirkung
+ leichte Verarbeitung
+ keine Einschränkung durch Bahnbreiten wie etwa bei Geweben
+ ideal für großflächige Abschirmungen
+ Schutz vor Datenklau aus Funknetzwerken von außen
+ ermöglicht unverfälschte Messungen an Patienten (EKG/EEG) in
Arztpraxen
Nachteile:
- Erdung durch Fachkraft notwendig
- Nachträglicher Einsatz nur möglich, wenn man neu tapeziert
oder ausmalt.
Farbe gibt es nur in Schwarz und muß nachher mit der gewünschten
Raumfarbe
übermalen werden. Meist sind 2-3 Übermalungen notwendig bis die
Farbe deckt.
Rückfragen beim Hersteller:
Dipl.-Ing. Bernhard Liebl, YSHIELD EMR-Protection
Tel: 01-905 1047 , E-mail: liebl@yshield.com,
Internet: www.yshield.com
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D.2. Elektrosmog-Schutzgitter (vor dem Fenster), dient auch dem Schutz vor Insekten
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:
* feines Gewebe, kaum sichtbar
* Aussehen wie ein nomales Insektengitter
* Maschenweite 1,41 x 1,58 mm
* Bahnbreite: 120 cm
* Edelstahlummantelung des Gewebes
* Dämpfung im GSM 900 MHz Bereich bei 99,95%
* Dämpfung im GSM 1800 MHz und UMTS 2100 MHz
Bereich bei 99,8%
* guter Ausblick, schlechter Einblick (= Sichtschutz)
* Farbe schwarzgrau
* dient der Abschirmung von Fenstern und Türen
Vorteile:
+ Strahlung wird bereits außerhalb der Wohnung abgeblockt
+ sehr hohe Dämpfungswerte
+ relativ wenig Material notwendig
(ca. 2-3 Quadratmeter pro Fenster)
+ dient auch dem Insektenschutz
+ reversibel, d.h. wieder abbaubar
+ jederzeit auch nachträglich einbaubar
+ auch als Rollo oder für eine Drehtüre einsetzbar
+ keine Erdung notwendig
Nachteile:
- Aussicht wird durch das Gewebe einwenig getrübt
- für die Befestigung des Materials wird ein Rahmen benötigt
Rückfragen:
z.B.: Firma Grünefeldt, 2253 Weikendorf NÖ, Hr. Thomas Wünsch
Tel: 02282-60222 und 0650-8610841, Internet: www.insektengitter.at
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D.3. Abschirm-Folien (auf die Innenseite des Fensters aufgeklebt)
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:
* verschiedene Folien mit verschiedenen Dämpfungswerten erhältlich;
die Dämpfung reicht im Bereich 200 - 10.000 MHz geht von ca. 95%
bis über 99,9%
* durchsichtig: Lichttransmission 22% bzw. 45% bzw. 69% je nach Folie
* edelmetallbeschichtet
* weitgehend kratzbeständig
* selbstklebend
* UV-beständig
* Bahnbreite 152 cm
* Stärke 0,0375 Millimeter
* Reinigung: handelsübliche Glasreiniger auf
Alkoholbasis oder milde Seifenlösungen; keine scheuernden
Reinigungsmittel verwenden; niemals trocken reinigen;
keine Bürste verwenden
* dient der Abschirmung von Glasflächen z.B. Fenster und Glastüren
Vorteile:
+ Strahlung wird bereits außerhalb der Wohnung abgeblockt
+ hohe Dämpfungswirkung
+ relativ wenig Material notwendig (ca. 2-3 Quadratmeter pro Fenster)
+ kein Gewebe, dass die Aussicht einschränkt
+ jederzeit auch nachträgliche einbaubar
+ keine Erdung notwendig
Nachteil:
- irreversible; im ausgehärteten Zustand kann man die Folie kaum
noch vom Fenster entfernen
- bei der höchsten Dämpfung besteht auch die geringste Lichtdurchlässigkeit
Rückfragen:
z.B. Dipl.-Ing. Bernhard Liebl, YSHIELD EMR-Protection
Tel: 01-905 1047 , E-mail: liebl@yshield.com,
Internet: www.yshield.com
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D.4. Abschirm-Gewebe (hinter dem Fenster bzw. der Wand oder Mauer)
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:
* Dämpfung im Bereich 200 - 3.000 MHz zwischen 99,99% und 90%
* Bahnbreite: 250 cm
* Gewebe aus Baumwolle bzw. Trevira mit eingesponnen versilberten
Kupferfäden
* waschbar, farbecht, antistatisch
* Farbe: weiß, ecru (beige)
* lichtdurchlässig
* dient der Abschirmung von Fenstern (Verwendung als Vorhangstoff),
Wänden und Decken.
Vorteile:
+ 100% textile Eigenschaften
+ einfachste Befestigung (z.B. als Vorhang)
+ kann minütlich verändert werden (Vorhang auf - Vorhang
zu)
+ großflächiger Schutz vor HF-Strahlung.
+ keine Erdung notwendig
+ dekorativ (einfärbbar)
Nachteile:
- Strahlung ist bereits in der Wohnung und wird erst auf der Innenseite
der Wand bzw. des Fenster geblockt.
- viel Material notwendig, je nach Raumhöhe und Wandbreite
Rückfragen:
z.B. Dipl.-Ing. Bernhard Liebl, YSHIELD EMR-Protection
Tel: 01-905 1047, E-mail: liebl@yshield.com,
Internet: www.yshield.com
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Wir bieten Ihnen auch eine vorher / nachher Messung zu getätigten
Abschirmungsmaßnahmen betreffend der Mikrowellenbelastung in ihren
Räumen an. Damit sehen Sie dann die Effektivität der getätigten
Abschirmungsmaßnahme. Weiters erkennen Sie, wie hoch die verbleibende
Streustrahlung ist, wie z.B. die durch die nicht geschirmten Wänden
und Decken kommende HF-Strahlung.
E. Strahlungsarme Alternative zum Mobilfunk: Festnetztelefonie
Am meisten können Sie ihre individuelle Strahlenbelastung durch Mobilfunkwellen (Handymast, DECT-Schnurlostelefone, Babyphones) reduzieren, indem Sie möglichst wenig über das Mobiltelefon telefonieren und wann immer möglich, über das Festnetz telefonieren. Weiters erleben Sie am Festnetztelefon meistens eine deutlich bessere Sprachqualität als über das Mobilfunkgerät. Die günstigesten Preise erfahren Sie unter dem Kapitel "Telefonkosten & Preise".
PS: Während der Festnetztelefonapparat meist 10 Jahre hält, benötigen Sie bei Mobilftelefonen meist alle 1-2 Jahre ein neues Gerät. Dies ist ein zusätzlicher Kostenfaktor, den viele Menschen unterschätzen. Die Umweltbelastung durch Handys im Müll ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.